Chers lecteurs et abonnés, cette semaine, nous sommes ravis de partager de magnifiques poèmes d’Edward Estlin Cummings, Oliver Wendell Holmes, et Henry Van Dyke, qui sont nos poètes américains. Ensuite, nous plongeons dans le monde enchanteur des poèmes français de Guillaume Apollinaire, Paul Éluard, et Gérard de Nerval. Enfin, nous conclurons avec les poèmes touchants russes de la brillante Anna Akhmatova, Piotr Andreïevitch Viazemski, et Fiodor Tiouttchev. De plus, notre série sur l’incroyablement talentueux artiste russe Ivan Ivanovitch Chichkine se poursuit, mettant en avant sa magnifique œuvre Une femme avec un petit garçon dans la forêt. Nous espérons que vous trouverez de la joie et de l’inspiration dans la poésie et l’art, en éveillant votre propre créativité !










American Poetry – Poésie Américaine – Американская поэзия
Poems by Edward Estlin Cummings: Epithalamion, Of Nicolette, Song I, Song II, Song III
Poems by Oliver Wendell Holmes: Grandmother’s Story of Bunker Hill Battle, Hymn at the Funeral Services of Charles Sumner , A Toast to Wilkie Collins , Joseph Warren, M. D. , Old Cambridge (1875)
Poems by Henry Van Dyke: Hudson’s Last Voyage, Sea-Gulls of Manhattan, A Ballad of Claremont Hill, Urbs Coronata, Mercy for Armenia
Poésie Française – French Poetry – Французская поэзия
Poèmes de Guillaume Apollinaire: Océan de terre, Merveille de la guerre, Exercice, À l’Italie, La Traversée
Poèmes de Paul Éluard: Un loup, Un loup, Du dehors, Du dedans, La dernière nuit
Poèmes de Gérard de Nerval: Mélodie, Nobles et Valets, Le Réveil en voiture, Le Relai, Une allée au Luxembourg
Русская поэзия – Russian Poetry – Poésie Russe
Стихи Анны Ахматовой: От любви твоей загадочной, От тебя я сердце скрыла, Ответ, Отлетела от меня удача, Отодвинув мечты и устав от идей
Стихи Петра Андреевича Вяземского: Толстому, Ты прав! Сожжём, сожжём его творенья!.., Быль, Наш свет — театр; жизнь — драма; содержатель…, Для славы ты здоровья не жалеешь…
Стихи Фёдора Тютчева: Знамя и слово, Памяти В.А. Жуковского, Еще шумел веселый день, Нет, моего к тебе пристрастья, О чем ты воешь, ветр ночной
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Liebe Autorin, lieber Autor,
dieser Beitrag erinnert an etwas, das in einer politisch zunehmend polarisierten Welt leicht verloren geht: Kultur ist keine Nebensache der Politik, sondern ein Raum, in dem Menschen einander jenseits von Nation, Sprache und Macht begegnen können.
Dass hier amerikanische, französische und russische Dichtung gemeinsam mit der Landschaftsmalerei Iwan Schischkins präsentiert wird, besitzt deshalb eine besondere Aktualität. Cummings, Apollinaire, Éluard, Nerval und Achmatowa gehören unterschiedlichen historischen und politischen Erfahrungswelten an – und dennoch sprechen sie über Liebe, Krieg, Erinnerung, Natur, Verlust und menschliche Würde. Gerade Achmatowas Leben und Werk zeigen, dass Kunst unter politischem Druck nicht notwendig verstummt: Ihre Dichtung wurde durch Repression, Zensur und persönliche Verluste geprägt.
Historisch ist zugleich Vorsicht geboten: Kultur darf weder romantisiert noch national vereinnahmt werden. Europäische, amerikanische und russische Literatur sind keine monolithischen „Blöcke“. Ihre gemeinsame Veröffentlichung kann vielmehr zeigen, dass kulturelle Identität und universelle Menschenwürde keine Gegensätze sein müssen.
Auch ethisch und religiös besitzt diese Perspektive Gewicht. Die jüdisch-christliche Tradition formuliert im Gedanken der Gottebenbildlichkeit die unveräußerliche Würde jedes Menschen (Genesis 1,27); die Aufklärung übersetzt dies in die Idee universaler Rechte. Heute findet sich derselbe Grundgedanke in Art. 1 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte: Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten. UN – Allgemeine Erklärung der Menschenrechte
Philosophisch könnte man sagen: Poesie macht aus dem Fremden nicht automatisch einen Freund, aber sie macht ihn wieder zu einem Menschen. Das ist gerade in Zeiten von Krieg und Propaganda von unschätzbarem Wert.
Auch mathematisch lässt sich die Idee als einfache Beziehung ausdrücken:
Vielfalt ≠ Trennung.
Verschiedene Sprachen + verschiedene Erinnerungen ≠ verschiedene Menschenrechte.
Schischkins Frau mit einem kleinen Jungen im Wald von 1868 fügt dieser literarischen Reise noch eine stille Dimension hinzu: Natur kennt keine geopolitischen Grenzen. Der Mensch kann sie besitzen wollen – aber er bleibt zugleich Teil einer Welt, die größer ist als seine politischen Systeme.
Vielleicht liegt darin die eigentliche Friedensbotschaft dieses Beitrags: Nicht alle Unterschiede müssen verschwinden, damit Menschen miteinander leben können. Entscheidend ist, dass Unterschiede nicht zur Begründung von Entmenschlichung werden.
Gerade deshalb sind Übersetzung, Literatur und Kunst keine Flucht vor der Wirklichkeit. Sie können eine Schule der Empathie sein – und damit eine kleine, aber reale Gegenkraft zu Hass, Nationalismus und kultureller Ausgrenzung.
„Mit Unterstützung von ChatGPT erstellt und redaktionell überprüft.“
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Thank you for your comment. It’s very accurate.
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